STADTENTWICKLUNG

LINDEN 2036

Das Projekt

LINDEN 2036

Mit dem Projekt Linden 2036 werden die zentralen Bereiche der Stadt gezielt weiterentwickelt. Ziel ist es, Linden als attraktiven Wohn- und Arbeitsstandort zu stärken und gleichzeitig auf aktuelle Herausforderungen wie den Klimawandel, demografische Veränderungen und neue Mobilitätsanforderungen zu reagieren.

Die Zentralen Bereiche von Linden, mit den historischen Ortskernen in Großen-Linden und Leihgestern sowie dem Stadtzentrum, wurden erfolgreich in das Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ aufgenommen. Damit stehen in den kommenden Jahren Fördermittel zur Verfügung, um die Entwicklung dieser Bereiche aktiv zu gestalten.

Im Jahr 2026 steht dabei zunächst die Vorbereitung im Vordergrund. Es werden:

  • Ziele und Leitlinien entwickelt
  • konkrete Maßnahmen ausgearbeitet
  • Strukturen wie ein Quartiersmanagement aufgebaut

Im Zentrum steht die Ausarbeitung konkreter städtebaulicher Maßnahmen, die in den nächsten 10 Jahren mithilfe des Förderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ im Fördergebiet (siehe Karte unten) umgesetzt werden sollen.

Gefördert werden können zum Beispiel:

  • die Umgestaltung von Plätzen und Grünanlagen
  • der Neubau oder Modernisierung von (öffentlichen) Gebäuden
  • vorbereitende Planungen und Studien


Sie können sich an vielen Stellen des Prozesses einbringen! Bis Ende April 2026 haben Sie die Möglichkeit sich über diesen Link an der Fragebogen-Aktion zu beteiligen. Ziel ist es, relevante Themen zu benennen sowie Potenziale und Probleme in Linden zu beschreiben.

Die Städtebauförderung unterstützt Kommunen dabei, bestimmte Bereiche der Stadt nachhaltig zu entwickeln. Die Mittel der Städtebauförderung können sowohl für bauliche Investitionen als auch für investitionsvorbereitende sowie investitionsbegleitende Maßnahmen einschließlich der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements eingesetzt werden. Bund und Land beteiligten sich in der Regel jeweils mit einem Drittel an den Kosten. Die Kommunen tragen ebenfalls ein Drittel der Ausgaben.

Als eines der drei Städtebauförderprogramme von Bund und Ländern unterstützt das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ Städte und Gemeinden bei der städtebaulichen, wirtschaftlichen und sozialen Stabilisierung sowie Aufwertung in Stadt- oder Ortsteilen. Dabei setzt das Programm auf intensive Bürgerbeteiligung und –aktivierung, welche durch ein Quartiersmanagement und bürgerschaftlichen Verfügungsfond unterstützt werden.

Ein Quartiersmanagement (QM) ist die erste Anlaufstelle bei Fragen und zur Meldung von Problemen im Viertel. Das QM organisiert Veranstaltungen im Quartier im Sinne des sozialen Zusammenhalts und bringt Bürgerinnen und Bürger untereinander sowie mit Experten und lokalen Akteuren zusammen. Gleichzeitig unterstützt das QM bei der Planung und Umsetzung eigener bürgerschaftliche Projekte.

Vorläufige Gebietskulisse

Gesamtstädtisches Entwicklungskonzept

Grundlage bildet das 2020 erarbeitete Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK). Gemeinsam mit dem darauf aufbauenden Stufenplan skizziert es die Umsetzungsschritte für die Stadtentwicklung von Linden in den kommenden Jahren. Zentrale Handlungsfelder sind dabei insbesondere:

  • die Neuordnung des Verkehrs in den Ortskernen,
  • die Stärkung des Stadtgrüns
  • die Wohngebietsentwicklung.

Dokumente zum Download:

Chronologie

Aufnahme in die Städtebauförderung
Die historischen Ortskerne von Großen-Linden und Leihgestern sowie das Stadtzentrum sind in das Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ aufgenommen worden.
15.12.2025
1. Workshop Mobilitätskonzept
In einer ersten Infoveranstaltung stellt das Büro IKS Mobilitätsplanung die Aufgabenstellung für das Mobilitätskonzept sowie die Erkenntnisse der Analyse und der Verkehrsbefragung an Wiesengrundschule und Burgschule vor.
Juli 2025
Projektsteuerung Linden 2036
Für die Steuerung der Umsetzung der weiteren ISEK-Maßnahmen wird das Beratungsbüro DSK Stadtentwicklung beauftragt.
2024
Erarbeitung des Stufenplans
Die Stadt priorisiert mit Unterstützung des Beratungsbüros DSK Stadtentwicklung die ISEK-Maßnahmen und erarbeitet einen Stufenplan zur Umsetzung.
März 2020
Bürgerworkshop
Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erfolgt eine Ausarbeitung der übergeordneten Handlungsfelder des ISEKs.
Mai 2019
Online-Befragung
Über einen Zeitraum von etwa acht Wochen äußern etwa 280 Bürgerinnen und Bürger online ihre Wünsche und Ideen für Linden 2036.
Oktober 2018
Erarbeitung des ISEKs
Die Stadt Linden beauftragt das Planungsbüro Arbeitsgruppe Stadt zur Erarbeitung eines "Gesamtstädtischen Integrierten Stadtentwicklungskonzepts" (ISEK).
Januar 2026
2. Workshop Mobilitätskonzept
In der zweite Infoveranstaltung zum Mobilitätskonzept wurden die weiteren Ergebnisse der Analyse, sowie die Auswertung von Online-Fragebogen und Mitmachkarte vorgestellt. Anschließend wurden die Themen „Ortsdurchfahrt“, „Parken“, „Schulumfeld“ und „Beteiligungsideen“ im World-Café-Format diskutiert.
30.09.2025
Auftakt Mobilitätskonzept
Die Stadt Linden beauftragt das Ingenieurbüro IKS Mobilitätsplanung aus Kassel mit der Erstellung eines Mobilitätskonzepts. Dies soll als Grundlage für die weitere Stadtentwicklung dienen.
August 2024
Planungen für den Ludwigsplatz
Das Büro BPG Landschaftsarchitekten erarbeitet verschiedene Varianten für die Neugestaltung des Ludwigsplatzes. Als Teil der ISEK-Maßnahme "Grünes Band" Linden besitzt der Ludwigsplatz eine hohe Priorität.
2021
Vorstellung des ISEKs
Im Rahmen einer Bürgerversammlung werden die Ergebnisse des ISEKs präsentiert.
September 2019
Bürgerworkshop
Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich am Prozess der Erarbeitung des ISEKs.
Winter 2018/2019
Bürgerversammlung
Im Rahmen einer Bürgerveranstaltung werden erste Analyseergebnisse des ISEKs vorgestellt und Ideen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen.
2018

Galerie

Stadt Linden
Konrad-Adenauer-Str. 25
35440 Linden

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Fachbereichsleitung Allgemeine Verwaltung
Telefon: 06403-605-33
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Fachdienstleitung Gremien & Öffentlichkeit
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E-Mail: a.meerstein@linden.de

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Abraham-Lincoln-Straße 44, 65189 Wiesbaden

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E-Mail: anna.jakobi@dsk-gmbh.de

Marco Kern
Telefon: 06221 99849-25
E-Mail: marco.kern@dsk-gmbh.de